Seit Anfang der neunziger Jahre setzt sich als modernstes Entwicklungskonzept die objektorientierte Softwareentwicklung durch. Erst dieser Ansatz ermöglicht die konsistente und überschaubare Produktion kommerziell nutzbarer Software.
Die herausragenden Merkmale dieses Ansatzes lassen sich folgendermaßen charakterisieren: Die sogenannten Objektklassen bilden jeweils ein betriebswirtschaftliches Informationsobjekt, sowohl mit seinen relevanten Informationen (Daten) wie auch den entsprechenden Funktionen (Methoden) ab. Objektklassen, die ein betriebswirtschaftliches Informationsobjekt abbilden, können z. B. Kunden, Artikel oder Lagerbewegungen repräsentieren. Diese Objektklassen lassen sich auf Grund ihrer konzeptionellen Autonomie (Kapselung) flexibel, je nach betrieblicher Erfordernis miteinander verknüpfen. So kann z.B. bei der Angebotserstellung das Objekt Einkaufsdatenverwaltung aufgerufen werden, um Informationen über Lieferantenartikel zu erhalten, oder es können alle bereits erstellen Angebote zu dem jeweiligen Kunden aus dem Objekt Kundenverwaltung aufgerufen werden.
Objektorientierte Systeme zeichnen sich durch eine leichte Erweiterbarkeit ihrer funktionalen Eigenschaften aus. Die Systeme können wirtschaftlich vertretbar angepasst und gewartet werden. Durch die Wiederverwendbarkeit bewährter Objektklassen verändert sich der Software-Lebenszyklus gravierend, die objektorientierten Systeme bleiben langfristig entwicklungs- und damit wettbewerbsfähig.
SYSTEM4 ist von Anfang an vollständig objektorientiert entwickelt.